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EUREGIO Arbeitgebercheck-Box

Die Fragen im Überblick

Alle 21 Kriterien und 11 Abschlussfragen zum Lesen. Diese Ansicht dient der Vorbereitung und der Moderation. Sie können hier nichts eingeben und nichts auswerten lassen.

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Bevor wir beginnen

Nehmen Sie sich Zeit für die Vorbereitung. Fragen Sie sich bei jeder Frage: Wie habe ich es bisher gemacht, was möchte ich in Zukunft besser oder anders machen?

Seien Sie bei der Beantwortung der Fragen ehrlich zu sich selbst. Wir können Ihnen lediglich die Wege zur Verbesserung aufzeigen — den Weg müssen Sie mit Ihrem Unternehmen gehen. Je ehrlicher Sie zu sich selbst sind, umso genauer können wir Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, die in die von Ihnen gewünschte Richtung gehen.

Personalplanung

1 Quantitative Personalbedarfsplanung

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Keine oder unstrukturierte Personalbedarfsplanung, es wird nach akutem / aktuellen Bedarf gehandelt

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Keine systematische Personalbedarfsplanung. Entscheidungen über den Personalbedarf werden ad hoc und ohne fundierte Datenbasis getroffen. Beispiele: - Keine regelmäßige Erhebung des aktuellen Personalbestands und zukünftiger Bedarfe. - Fehlende Analyse von Abgängen und Zugängen im Personalbereich. - Keine Berücksichtigung von saisonalen Schwankungen oder Projektspitzen in der Personalplanung.

  2. Stufe 2

    Erste, teilweise strukturierte Personalbedarfsplanung; Bedarfe werden vereinzelt erhoben, jedoch ohne klare Systematik oder Abstimmung mit anderen Unternehmensprozessen.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Die Personalbedarfsplanung beginnt sich zu strukturieren: Einzelne Bereiche erfassen Bedarfe, jedoch fehlt eine unternehmensweite Abstimmung. Beispiele: - Erste Tools (z. B. Excel) zur Bedarfserhebung im Einsatz. - Bedarfe werden punktuell dokumentiert, aber nicht regelmäßig aktualisiert. - Keine Verbindung zu strategischen Zielen oder externen Einflussfaktoren.

  3. Stufe 3

    Systematische Personalbedarfsplanung aber isolierte Prozesse, keine Berücksichtigug flexibler Gestaltungsmöglichkeiten & Umweltfaktoren

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Erste Ansätze zur quantitativen Personalbedarfsplanung umgesetzt, jedoch in isolierten Prozessen ohne Flexibilität. Beispiele: - Durchführung von jährlichen Bedarfsanalysen, jedoch ohne kontinuierliche Anpassung und Überprüfung. - Nutzung einfacher Tools (z.B. Excel) zur Erfassung und Planung des Personalbedarfs. - Berücksichtigung von Abgängen und Zugängen, jedoch ohne detaillierte Prognosen und Szenarienplanung.

  4. Stufe 4

    Weitgehend integrierte Personalbedarfsplanung mit teilweiser Berücksichtigung von Umfeldfaktoren und internen Abhängigkeiten; regelmäßige Aktualisierung.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Die Planung ist in zentrale Prozesse eingebunden und wird regelmäßig überprüft. Umfeldfaktoren und interne Abhängigkeiten fließen zunehmend ein. Beispiele: - Bedarfszahlen werden in regelmäßigen Zyklen erhoben und angepasst. - Interne Abgänge/Zugänge und externe Trends werden berücksichtigt. - Erste Szenarienplanung zur Absicherung gegen Schwankungen.

  5. Stufe 5

    Vollständig integrierte, strukturierete und systematische Personalbedarfsplanung unter Berücksichtigung flexibler Gestaltungsmöglichkeiten & Umweltfaktoren

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Personalbedarfsplanung vollständig in die Unternehmensprozesse integriert und basiert auf fundierten Daten und Prognosen. Beispiele: - Regelmäßige und kontinuierliche Erhebung und Analyse des aktuellen Personalbestands und zukünftiger Bedarfe. - Einsatz spezialisierter Softwarelösungen zur Personalbedarfsplanung, die Echtzeitdaten und Prognosen berücksichtigen. - Detaillierte Szenarienplanung, die saisonale Schwankungen, Projektspitzen und langfristige Unternehmensziele einbezieht.

2 Qualitative Personalbedarfsplanung

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Keine oder unstrukturierte Personalbedarfsplanung, es wird nach akutem / aktuellen Bedarf gehandelt

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Keine systematische qualitative Personalbedarfsplanung. Die Qualifikationen und Kompetenzen der Mitarbeiter werden nicht gezielt erfasst oder geplant. Beispiele: - Keine regelmäßige Erhebung der Qualifikationen und Kompetenzen der Mitarbeiter. - Fehlende Analyse der zukünftigen Qualifikationsanforderungen basierend auf Unternehmenszielen und Marktveränderungen. - Keine gezielten Weiterbildungs- oder Entwicklungsprogramme für Mitarbeiter.

  2. Stufe 2

    Erste, teilweise strukturierte Personalbedarfsplanung; Bedarfe werden vereinzelt erhoben, jedoch ohne klare Systematik oder Abstimmung mit anderen Unternehmensprozessen.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Kompetenzen und Qualifikationen werden teilweise erfasst, jedoch fehlt eine systematische Verknüpfung mit Unternehmenszielen. Beispiele: - Einzelne Kompetenzprofile vorhanden, aber nicht flächendeckend. - Erste Weiterbildungsangebote, jedoch ohne strategische Ausrichtung. - Keine kontinuierliche Analyse zukünftiger Qualifikationsbedarfe.

  3. Stufe 3

    Systematische Personalbedarfsplanung aber isolierte Prozesse, keine Berücksichtigug flexibler Gestaltungsmöglichkeiten & Umweltfaktoren

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Erste Ansätze zur qualitativen Personalbedarfsplanung umgesetzt, jedoch noch nicht vollständig integriert und systematisiert. Beispiele: - Durchführung von jährlichen Kompetenzanalysen, jedoch ohne kontinuierliche Anpassung und Überprüfung. - Nutzung einfacher Tools (z.B. Excel) zur Erfassung und Planung der Qualifikationen und Kompetenzen. - Gezielte Weiterbildungsmaßnahmen für bestimmte Mitarbeitergruppen, jedoch ohne umfassende Entwicklungspläne.

  4. Stufe 4

    Weitgehend integrierte Personalbedarfsplanung mit teilweiser Berücksichtigung von Umfeldfaktoren und internen Abhängigkeiten; regelmäßige Aktualisierung.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Die qualitative Planung ist weitgehend integriert und orientiert sich an strategischen Anforderungen. Beispiele: - Regelmäßige Kompetenzanalysen und Abgleich mit zukünftigen Anforderungen. - Entwicklung individueller Weiterbildungspläne für Schlüsselrollen. - Nutzung digitaler Tools zur Erfassung und Auswertung von Qualifikationen.

  5. Stufe 5

    Vollständig integrierte, strukturierete und systematische Personalbedarfsplanung unter Berücksichtigung flexibler Gestaltungsmöglichkeiten & Umweltfaktoren

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Qualitative Personalbedarfsplanung vollständig in die Unternehmensprozesse integriert und basiert auf fundierten Daten und Prognosen. Beispiele: - Regelmäßige und kontinuierliche Erhebung und Analyse der Qualifikationen und Kompetenzen der Mitarbeiter. - Einsatz spezialisierter Softwarelösungen zur qualitativen Personalbedarfsplanung, die Echtzeitdaten und Prognosen berücksichtigen. - Detaillierte Entwicklungspläne für Mitarbeiter, die auf zukünftige Qualifikationsanforderungen und Unternehmensziele abgestimmt sind. - Implementierung eines kontinuierlichen Weiterbildungs- und Entwicklungsprogramms, das auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter und die strategischen Ziele des Unternehmens ausgerichtet ist.

Personalbeschaffung- & auswahl

3 Personalbeschaffung: Anforderungsprofil

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Keine bzw. teilweise Anforderungsprofile / Stellenbeschreibungen vorhanden

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Keine systematische Erstellung und Nutzung von Anforderungsprofilen für die Personalbeschaffung. Die Anforderungen an neue Mitarbeiter sind unklar oder nicht dokumentiert. Beispiel: - Keine schriftlichen Anforderungsprofile für offene Stellen. - Unklare oder vage Formulierungen der benötigten Qualifikationen und Kompetenzen. - Personalbeschaffung erfolgt hauptsächlich auf Basis von subjektiven Einschätzungen und ohne strukturierte Kriterien.

  2. Stufe 2

    Erste standardisierte Vorlagen oder Beschreibungen vorhanden, jedoch uneinheitlich gepflegt und nicht vollständig dokumentiert.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Einzelne Rollen verfügen über Anforderungsprofile, die jedoch nicht einheitlich gepflegt oder regelmäßig aktualisiert werden. Beispiele: - Nutzung von Vorlagen ohne zentrale Steuerung. - Anforderungen basieren oft auf Erfahrungswerten statt systematischer Analyse. - Profile werden nur bei Neueinstellungen überarbeitet.

  3. Stufe 3

    Anforderungsprofile / Stellenbeschreibungen vorhanden, aber unvollständig und nicht aktualisiert

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Erste Ansätze zur Erstellung und Nutzung von Anforderungsprofilen umgesetzt, jedoch noch nicht vollständig integriert, systematisiert und aktualisiert. Beispiele: - Erstellung von Anforderungsprofilen für einige, aber nicht alle offenen Stellen. - Nutzung von Vorlagen oder einfachen Tools (z.B. Word oder Excel) zur Erstellung von Anforderungsprofilen. - Teilweise Berücksichtigung der Anforderungsprofile bei der Auswahl und Bewertung von Bewerbern.

  4. Stufe 4

    Weitgehend vollständige und strukturierte Profile vorhanden; Aktualisierung erfolgt fallweise oder anlassbezogen, jedoch noch ohne festen Prozess.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Die Profile sind weitgehend vollständig und werden fallweise aktualisiert. Sie sind in den Auswahlprozess eingebunden. Beispiele: - Klare Definition von Anforderungen für die meisten Positionen. - Profile werden bei Rollenveränderungen oder neuen Projekten angepasst. - Teilweise Integration in digitale Bewerbungsprozesse.

  5. Stufe 5

    Anforderungsprofile / Stellenbeschreibungen vollständig vorhanden und regelmäßige Anpassung / Aktualisierung

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Erstellung und Nutzung von Anforderungsprofilen vollständig in die Personalbeschaffungsprozesse integriert und basiert auf fundierten Daten und Analysen. Beispiele: - Regelmäßige und systematische Erstellung und Aktualisierung von detaillierten Anforderungsprofilen für alle offenen Stellen. - Einsatz spezialisierter Softwarelösungen zur Erstellung und Verwaltung von Anforderungsprofilen, die Echtzeitdaten und Prognosen berücksichtigen. - Detaillierte und klar definierte Anforderungen an Qualifikationen, Kompetenzen und Erfahrungen, die auf die strategischen Ziele des Unternehmens abgestimmt sind. - Integration der Anforderungsprofile in den gesamten Rekrutierungsprozess, von der Stellenausschreibung über die Bewerberauswahl bis hin zur finalen Entscheidung.

4 Personalbeschaffung: Intern & Extern

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Kein oder nur minimal systematisches Sourcing (=aktive Kandidatensuche für offene Stellen am internen und externen Arbeitsmarkt)

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Keine systematische Vorgehensweise zur internen und externen Personalbeschaffung/Sourcing. Die Maßnahmen sind unkoordiniert und wenig effektiv. Beispiel: - Keine klaren Prozesse oder Strategien für die interne oder externe Personalbeschaffung. - Fehlende Nutzung von internen Talentpools oder Mitarbeiterempfehlungen. - Unzureichende Nutzung von externen Rekrutierungskanälen wie Jobbörsen, sozialen Medien oder Personalvermittlern.

  2. Stufe 2

    Erste strukturierte Suchaktivitäten auf internen oder externen Plattformen, aber noch nicht strategisch gesteuert.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Die Personalbeschaffung erfolgt nicht mehr rein ad hoc – erste systematische Aktivitäten sind erkennbar, jedoch ohne strategische Ausrichtung oder Reichweite. Beispiele: - Gezielte Suche auf einzelnen externen Plattformen (z. B. Jobbörsen), jedoch ohne konsistente Nutzung. - Erste interne Ausschreibungen, aber ohne strukturierte Prozesse oder Talentpool-Management. - Keine Auswertung der Reichweite oder Zielgruppenansprache.

  3. Stufe 3

    Systematisches Sourcing mit begrenzter Reichweite, interner Arbeitsmarkt wird berücksichtigt

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Erste Ansätze zur externen Personalbeschaffung/Sourcing umgesetzt, jedoch mit beschränkter Reichweite. Interne Möglichkeiten werden berückischtig. Beispiele: - Nutzung von internen Talentpools und Mitarbeiterempfehlungen, jedoch ohne systematische Erfassung und Verwaltung. - Gezielte Nutzung einiger externer Rekrutierungskanäle, jedoch ohne umfassende Strategie. - Durchführung von internen Stellenausschreibungen, jedoch ohne regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Prozesse.

  4. Stufe 4

    Weitgehend integriertes Sourcing mit Nutzung mehrerer Kanäle und ersten Analysen zur Reichweite und Zielgruppenansprache.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Das Sourcing ist strategisch ausgerichtet, mehrere Kanäle werden genutzt und erste Analysen zur Effektivität sind etabliert. Beispiele: - Nutzung interner und externer Kanäle mit abgestimmter Ansprache. - Teilweise systematische Erfassung von Bewerberdaten und Empfehlungen. - Erste Auswertungen zur Reichweite und Zielgruppenansprache zur Optimierung der Maßnahmen.

  5. Stufe 5

    Vollständig integrierte, strukturierete und systematische Planung unter Berücksichtigung flexibler Gestaltungsmöglichkeiten & Umweltfaktoren

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Interne und externe Personalbeschaffung vollständig in die Unternehmensprozesse integriert und basiert auf fundierten Daten und Strategien. Beispiel: - Systematische Erfassung und Verwaltung von internen Talentpools und Mitarbeiterempfehlungen, um interne Karrieremöglichkeiten zu fördern. - Entwicklung und Umsetzung einer umfassenden Rekrutierungsstrategie, die verschiedene externe Kanäle wie Jobbörsen, soziale Medien, Personalvermittler und Karrieremessen nutzt. - Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der internen und externen Rekrutierungsprozesse, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Unternehmens entsprechen. - Implementierung von Softwarelösungen zur Unterstützung der Personalbeschaffung, die Echtzeitdaten und Analysen zur Optimierung der Rekrutierungsprozesse bieten.

5 Personalauswahl: Bewerber:innenmanagement & Auswahlverfahren

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Kein oder unstrukturiertes Bewerbungsmanagement und Auswahlverfahren

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Keine systematische Vorgehensweise für das Bewerbermanagement und die Auswahlverfahren. Die Prozesse sind unkoordiniert und wenig effektiv. Beispiele: - Keine standardisierten Verfahren zur Erfassung und Verwaltung von Bewerbungen. - Fehlende oder unstrukturierte Auswahlkriterien und Interviewleitfäden. - Entscheidungen über die Einstellung basieren hauptsächlich auf subjektiven Einschätzungen ohne fundierte Bewertung.

  2. Stufe 2

    Teilweise standardisierte Abläufe im Bewerbungsprozess, jedoch ohne einheitliche Bewertungskriterien.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Einzelne Elemente im Bewerbungsprozess sind strukturiert, jedoch fehlt eine konsistente Anwendung über alle Positionen hinweg. Beispiele: - Nutzung einfacher Tools (z. B. Excel) zur Erfassung und Verwaltung von Bewerbungen. - Entwicklung und Anwendung von grundlegenden Auswahlkriterien und Interviewleitfäden für bestimmte Positionen. - Teilweise strukturierte Auswahlverfahren, die jedoch nicht konsequent für alle Positionen und Bewerber:innen angewendet werden.

  3. Stufe 3

    Systematisches Bewerber:innenmanagement und standardisierte Auswahlverfahren

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Standardisiertes Bewerbermanagement und Auswahlverfahren, jedoch noch nicht vollständig integriert und systematisiert. Beispiele: - Nutzung einfacher Tools (z.B. Excel) zur Erfassung und Verwaltung von Bewerbungen. - Entwicklung und Anwendung von grundlegenden Auswahlkriterien und Interviewleitfäden für bestimmte Positionen. - Teilweise strukturierte Auswahlverfahren, die jedoch nicht konsequent für alle Positionen und Bewerber angewendet werden.

  4. Stufe 4

    Digital unterstütztes Bewerbungsmanagement mit konsistenten Abläufen und Feedbackprozessen.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Das Bewerber:innenmanagement ist digital unterstützt, die Abläufe sind konsistent und Feedbackprozesse etabliert. Beispiele: - Einsatz von Bewerbermanagement-Software mit automatisierten Prozessen. - Einheitliche Bewertungskriterien und strukturierte Interviewleitfäden für alle Positionen. - Regelmäßige Feedbackschleifen mit Bewerber:innen zur Prozessoptimierung.

  5. Stufe 5

    Vollständig optimiertes, digitales Bewerber:innenmanagement und angepasste Auswahlverfahren

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Bewerbermanagement und die Auswahlverfahren sind vollständig in die Unternehmensprozesse integriert und basieren auf fundierten Daten und bewährten Methoden. Beipsiel: - Einsatz spezialisierter Softwarelösungen für das Bewerbermanagement, die eine effiziente Erfassung, Verwaltung und Nachverfolgung von Bewerbungen ermöglichen. - Entwicklung und Anwendung umfassender und standardisierter Auswahlkriterien und Interviewleitfäden für alle Positionen. - Implementierung strukturierter und mehrstufiger Auswahlverfahren, die verschiedene Methoden wie Interviews, Assessments und Probearbeiten umfassen. - Regelmäßige Schulungen für Führungskräfte und Personalverantwortliche zu bewährten Auswahlverfahren und Interviewtechniken. - Kontinuierliche Überprüfung und Optimierung der Auswahlverfahren auf Basis von Feedback und Erfolgskennzahlen.

Personaleinführung

6 Pre-Onboarding

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Kein oder unstrukturiereter Pre-Onboarding Prozess

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Keine systematische Vorgehensweise für das Pre-Onboarding. Neue Mitarbeiter erhalten wenig bis keine Unterstützung vor ihrem ersten Arbeitstag. Beispiele: - Keine Kommunikation mit neuen Mitarbeitern zwischen der Vertragsunterzeichnung und dem ersten Arbeitstag. - Fehlende Bereitstellung von Informationen über das Unternehmen, die Arbeitskultur oder die zukünftigen Aufgaben. - Keine Vorbereitung des Arbeitsplatzes oder der notwendigen Arbeitsmittel vor dem ersten Arbeitstag.

  2. Stufe 2

    Erste Kommunikationsmaßnahmen vor Arbeitsbeginn (z. B. Willkommensmail), aber ohne festgelegten Ablauf.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Vor dem Arbeitsbeginn finden erste Kontaktaufnahmen statt, jedoch ohne festen Ablauf oder umfassende Informationsbereitstellung. Beispiele: - Einzelne Willkommensmails oder informelle Nachrichten werden versendet, jedoch ohne konsistente Inhalte. - Informationen über den ersten Arbeitstag werden mündlich oder spontan weitergegeben. - Arbeitsplatzvorbereitung erfolgt teilweise, aber ohne klare Zuständigkeiten oder Zeitplan.

  3. Stufe 3

    Kurzer Pre-Onboarding Prozess, grundlegende Klärung der wesentlichen Aspekte

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Kurzes Pre-Onboarding mit Fokus auf grundlegener Klärung wesentlicher Aspekte. Beispiele: - Begrüßungsschreiben oder E-Mails an neue Mitarbeiter mit grundlegenden Informationen über den ersten Arbeitstag. - Bereitstellung von Informationsmaterialien über das Unternehmen und die Arbeitskultur. - Teilweise Vorbereitung des Arbeitsplatzes und der notwendigen Arbeitsmittel vor dem ersten Arbeitstag.

  4. Stufe 4

    Geplanter, mehrstufiger Pre-Onboarding-Prozess mit Informationsmaterialien und persönlichem Kontakt.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Das Pre-Onboarding erfolgt geplant und mehrstufig, mit Informationsmaterialien und persönlichem Kontakt. Beispiele: - Versand eines Willkommenspakets mit relevanten Unterlagen und Unternehmensinformationen. - Persönliche Kontaktaufnahme durch Führungskräfte oder HR vor dem ersten Arbeitstag. - Bereitstellung eines digitalen Pre-Onboarding-Portals mit interaktiven Inhalten.

  5. Stufe 5

    Ausführlicher und interaktiver Pre-Onboardingprozess

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Pre-Onboarding als ausführlicher und interaktiver Prozess. Beispiele: - Regelmäßige und strukturierte Kommunikation mit neuen Mitarbeitern zwischen der Vertragsunterzeichnung und dem ersten Arbeitstag, einschließlich Willkommenspaketen und detaillierten Informationen über den ersten Arbeitstag. - Bereitstellung eines umfassenden Pre-Onboarding-Portals oder -Handbuchs mit Informationen über das Unternehmen, die Arbeitskultur, die zukünftigen Aufgaben und wichtige Ansprechpartner. - Vollständige Vorbereitung des Arbeitsplatzes und der notwendigen Arbeitsmittel vor dem ersten Arbeitstag, einschließlich IT-Ausstattung, Zugangsdaten und Arbeitsmaterialien. - Einladung zu virtuellen oder persönlichen Treffen mit zukünftigen Kollegen und Vorgesetzten vor dem ersten Arbeitstag, um den Einstieg zu erleichtern. - Implementierung eines Mentoren- oder Buddy-Programms, bei dem neue Mitarbeiter bereits vor ihrem ersten Arbeitstag einen Ansprechpartner im Unternehmen haben.

7 Onboarding Organisation (Strategie & Werte, allgemeine Prozesse, Kultur, informelle Informationen)

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Kein oder unstrukturiertes, nicht vorbereitetes Onboarding; Direkter Start der Tätigkeit bzw. kurze Informationen zu wesentlichen Aspekten

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    keine systematische Vorgehensweise für die Einführung in den Betrieb, dessen Strategie, Werte und Kultur. Neue Mitarbeiter erhalten wenig bis keine Unterstützung bei der Integration in das Unternehmen. Beispiele: - Keine Einführung in die Unternehmenswerte, -kultur und -geschichte. - Fehlende strukturierte Einarbeitungspläne oder Orientierungshilfen. - Keine regelmäßigen Feedbackgespräche oder Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen.

  2. Stufe 2

    Erste Einführung in Strategie und Werte, jedoch ohne umfassende Integration in Kultur und Prozesse.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Neue Mitarbeitende erhalten eine erste Orientierung zu Strategie und Werten, jedoch ohne umfassende Einbindung in die Unternehmenskultur. Beispiele: - Einführungstage oder -veranstaltungen mit grundlegenden Informationen über das Unternehmen. - Bereitstellung von allgemeinen Einarbeitungsplänen, jedoch ohne individuelle Anpassung. - Gelegentliche Feedbackgespräche mit Vorgesetzten, aber ohne feste Struktur.

  3. Stufe 3

    Kurze grundlegende Einführung in die strategische Ausrichtung & Unternehmenswerte

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Kurze, grundlegende Einführung in den Betrieb, dessen Strategie, Werte und Kultur. Beispiel: - Einführungstage oder -veranstaltungen, die grundlegende Informationen über das Unternehmen, seine Werte und Kultur vermitteln. - Bereitstellung von Einarbeitungsplänen, die jedoch nicht für alle neuen Mitarbeiter individuell angepasst sind. - Gelegentliche Feedbackgespräche und Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen, jedoch ohne systematische Struktur.

  4. Stufe 4

    Strukturierte Einführung in Strategie, Werte und Kultur mit regelmäßiger Aktualisierung.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Das Onboarding ist weitgehend strukturiert und vermittelt neben Prozessen auch kulturelle Aspekte durch verschiedene Rollen im Unternehmen. Beispiele: - Mehrtägige Einführung mit Beiträgen von Führungskräften, Kolleg:innen und Fachabteilungen. - Individuell angepasste Einarbeitungspläne mit Fokus auf Werte und Kultur. - Regelmäßige Feedbackgespräche und begleitende Maßnahmen zur sozialen Integration.

  5. Stufe 5

    Ausführliche und interaktive Einführung in alle Aspekte durch mehrere Personen (Fachkräfte, Kolleg:innen)

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Ausführliche und interaktive Einführung in den Betrieb, dessen Stratgie, Werte und Kultur. Vollständig in die Unternehmensprozesse integriert. Beispiel: - Umfassende Einführungstage oder -wochen, die neue Mitarbeiter intensiv in die Unternehmenswerte, -kultur und -geschichte einführen. - Individuell angepasste Einarbeitungspläne, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Aufgaben der neuen Mitarbeiter abgestimmt sind. - Regelmäßige und strukturierte Feedbackgespräche mit Vorgesetzten und Kollegen, um den Fortschritt und die Integration der neuen Mitarbeiter zu unterstützen. - Implementierung eines Mentoren- oder Buddy-Programms, bei dem erfahrene Mitarbeiter neue Kollegen bei der Integration in die Unternehmenskultur unterstützen. - Nutzung von digitalen Onboarding-Plattformen, die interaktive Inhalte und Schulungen zu den Unternehmenswerten und der Kultur bieten. - Regelmäßige Veranstaltungen und Aktivitäten, die den Austausch und die Vernetzung der neuen Mitarbeiter mit Kollegen und Führungskräften fördern.

8 Onboarding Arbeitsprozesse

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Kein formelles oder unstrukturiertes, nicht vorbereitetes Onboarding, "Learning by doing" / "Sprung ins kalte Wasser"

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Keine formelle oder unstruktierte Vorgehensweise für die Einführung in die Arbeitsprozesse. Neue Mitarbeiter erhalten wenig bis keine Unterstützung bei der Einarbeitung in die spezifischen Arbeitsabläufe und -prozesse. Beispiel: - Keine strukturierten Einarbeitungspläne oder Schulungen zu den Arbeitsprozessen. - Fehlende Dokumentation der Arbeitsprozesse und -abläufe. - Neue Mitarbeiter müssen sich die Arbeitsprozesse selbstständig und ohne Anleitung aneignen.

  2. Stufe 2

    Erste strukturierte Einarbeitung in Arbeitsprozesse, jedoch ohne vollständige Dokumentation.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Die Einarbeitung in Arbeitsprozesse erfolgt mit ersten strukturierten Elementen, jedoch ohne umfassende Dokumentation oder langfristige Planung. Beispiele: - Bereitstellung eines groben Einarbeitungsplans für die ersten Tage. - Mündliche Wissensweitergabe durch Kolleg:innen ohne schriftliche Unterlagen. - Einführung in zentrale Aufgaben, jedoch ohne systematische Schulung.

  3. Stufe 3

    Strukturierte Einführung; kaum Dokumentation vorhanden; Wissenübergabe erfolgt hauptsächlich mündlich

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Strukturierte Einführung in die Arbeitsprozesse, jedoch kaum dokumentiert und vorwiegend mündlicher Wissensübergabe. Beispiele: - Bereitstellung von grundlegenden Einarbeitungsplänen, die jedoch nicht alle Arbeitsprozesse abdecken. - Teilweise Dokumentation der wichtigsten Arbeitsprozesse und -abläufe. - Gelegentliche Schulungen und Einweisungen in spezifische Arbeitsprozesse, jedoch ohne systematische Struktur.

  4. Stufe 4

    Geplante und dokumentierte Einführung in alle relevanten Arbeitsprozesse.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Die Einführung in Arbeitsprozesse ist geplant, dokumentiert und erfolgt über mehrere Wochen hinweg. Beispiele: - Detaillierte Einarbeitungspläne mit klaren Zeitabschnitten und Lernzielen. - Dokumentierte Arbeitsprozesse und Tätigkeitsbeschreibungen sind digital verfügbar. - Regelmäßige Schulungen und begleitende Unterstützung durch erfahrene Mitarbeitende.

  5. Stufe 5

    Ausführlicher Einarbeitungsplan (mind. Einem Monat - mehrere Wochen); sämtliche Prozesse, Tätigkeitsbeschreibungen etc. sind dokumentiert und für Mitarbeiter:innen einfach zugänglich

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Einführung in die Arbeitsprozesse wird ausführlich über mehrere Wochen hinweg umgesetzt. Prozesse und Tätigkeitsbeschreibungen sind vollständig dokmentierten und einfach verfügbar. Beispiel: - Umfassende und strukturierte Einarbeitungspläne, die alle relevanten Arbeitsprozesse und -abläufe abdecken. - Detaillierte Dokumentation der Arbeitsprozesse und -abläufe, die neuen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt wird. - Regelmäßige und systematische Schulungen und Einweisungen in die spezifischen Arbeitsprozesse, die von erfahrenen Mitarbeitern oder Trainern durchgeführt werden. - Nutzung von digitalen Lernplattformen und E-Learning-Tools, um neue Mitarbeiter in die Arbeitsprozesse einzuweisen. - Implementierung eines Mentoren- oder Buddy-Programms, bei dem erfahrene Mitarbeiter neue Kollegen bei der Einarbeitung in die Arbeitsprozesse unterstützen. - Regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung der Einarbeitungspläne und Schulungsunterlagen, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen Anforderungen und Best Practices entsprechen.

9 Re-Onboarding

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Kein formeles oder unstrukturiertes Re-Onboarding; nur teilweise Weitergabe von Information

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Kein formeles oder unstrukturiertes Re-Onboarding. Mitarbeiter, die nach einer längeren Abwesenheit zurückkehren, erhalten wenig bis keine Unterstützung bei der Wiedereingliederung. Beispiel: - Keine speziellen Programme oder Pläne für die Wiedereingliederung von Mitarbeitern nach längerer Abwesenheit. - Fehlende Kommunikation und Vorbereitung vor der Rückkehr des Mitarbeiters. - Keine Unterstützung durch Vorgesetzte oder Kollegen bei der Wiedereingliederung in die Arbeitsprozesse und -abläufe.

  2. Stufe 2

    Erste strukturierte Einarbeitung in Arbeitsprozesse, jedoch ohne vollständige Dokumentation.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Mitarbeitende, die nach längerer Abwesenheit zurückkehren, erhalten erste Informationen, jedoch ohne systematische Vorbereitung oder Begleitung. Beispiele: - Mündliche Weitergabe von Änderungen durch Kolleg:innen oder Vorgesetzte. - Einzelne Gespräche zur Orientierung, jedoch ohne festen Ablauf. - Keine gezielte Schulung oder Auffrischung der Arbeitsinhalte.

  3. Stufe 3

    Strukturiertes Re-Onboarding, Weitergabe von Änderungen etc. erfolgt mündlich und teils informell

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Strukturiertes Re-Onboarding und weitergabe von Änderung - allerdings vorwiegend mündlich bzw. informell. Beispiel: - Erstellung von grundlegenden Wiedereingliederungsplänen für Mitarbeiter, die nach längerer Abwesenheit zurückkehren. - Teilweise Kommunikation mit dem Mitarbeiter vor der Rückkehr, um den Wiedereinstieg zu erleichtern. - Gelegentliche Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen bei der Wiedereingliederung in die Arbeitsprozesse und -abläufe.

  4. Stufe 4

    Strukturierter Wiedereingliederungsprozess mit definierten Schritten und Ansprechpartner:innen.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Die Wiedereingliederung erfolgt strukturiert mit abgestimmten Maßnahmen zur fachlichen und sozialen Reintegration. Beispiele: - Detaillierter Wiedereingliederungsplan mit definierten Stationen und Ansprechpartner:innen. - Auffrischungsschulungen zu geänderten Prozessen und Tools. - Begleitung durch Mentor:innen oder Führungskräfte zur Unterstützung im Wiedereinstieg.

  5. Stufe 5

    Ausführliches Re-Onboarding mit detailliertem Einarbeitungsplan

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Ausführliches Re-Onboarding mit detaillierten Einarbeitungsplänen. Beispiel: - Entwicklung und Umsetzung umfassender Wiedereingliederungspläne, die individuell auf die Bedürfnisse des zurückkehrenden Mitarbeiters abgestimmt sind. - Regelmäßige und strukturierte Kommunikation mit dem Mitarbeiter vor der Rückkehr, um den Wiedereinstieg zu erleichtern und eventuelle Bedenken zu klären. - Bereitstellung von Schulungen und Auffrischungskursen, um den Mitarbeiter auf den neuesten Stand der Arbeitsprozesse und -abläufe zu bringen. - Implementierung eines Mentoren- oder Buddy-Programms, bei dem erfahrene Mitarbeiter den zurückkehrenden Kollegen bei der Wiedereingliederung unterstützen. - Regelmäßige Feedbackgespräche mit Vorgesetzten und Kollegen, um den Fortschritt der Wiedereingliederung zu überwachen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. - Nutzung digitaler Tools und Plattformen, um den Wiedereinstieg zu erleichtern und den Zugang zu relevanten Informationen und Schulungsmaterialien zu ermöglichen.

Personalentwicklung

10 Schulung & Weiterentwicklung (intern)

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Keine oder nur grundlegende internen Weiterbildungsmöglichkeiten

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Keine oder nur grundlegende interne Weiterbildungsmöglichkeit. Mitarbeiter erhalten wenig bis keine Unterstützung bei der beruflichen Weiterentwicklung. Beispiele: - Keine regelmäßigen Schulungs- oder Weiterbildungsprogramme. - Fehlende Identifikation von Schulungsbedarfen und Entwicklungsmöglichkeiten. - Keine Bereitstellung von Ressourcen oder Zeit für Schulungen und Weiterbildungen.

  2. Stufe 2

    Erste interne Weiterbildungsangebote, jedoch ohne strategische Ausrichtung.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Interne Schulungen finden statt, jedoch ohne strategische Planung oder systematische Bedarfsanalyse. Beispiel: - Gelegentliche interne Trainings zu fachlichen Themen, meist auf Initiative einzelner Abteilungen. - Keine zentrale Koordination oder Dokumentation der Weiterbildungsmaßnahmen. - Schulungsangebote sind nicht auf individuelle Entwicklungsziele abgestimmt.

  3. Stufe 3

    Regelmäßige interne Weiterbildungsmöglichkeiten und on-the-job trainings

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Regelmäßige externe Weiterbildungsmöglichkeiten und on-the-job trainings, jedoch ohne systemische Integration. Beispiele: - Durchführung von gelegentlichen Schulungen und Weiterbildungen, jedoch ohne systematische Planung. - Teilweise Identifikation von Schulungsbedarfen, jedoch ohne umfassende Analyse und Planung. - Bereitstellung von begrenzten Ressourcen und Zeit für Schulungen und Weiterbildungen.

  4. Stufe 4

    Regelmäßige interne Weiterbildungen, eingebettet in strategische Personalentwicklung.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Interne Weiterbildungsmaßnahmen sind weitgehend strukturiert und orientieren sich an Unternehmenszielen und individuellen Bedarfen. Beispiel: - Regelmäßige interne Schulungen mit definierten Lernzielen und Zielgruppen. - Teilweise Integration in Personalentwicklungsgespräche und Entwicklungspläne. - Nutzung digitaler Lernplattformen zur Unterstützung der internen Weiterbildung.

  5. Stufe 5

    Strategische und umfassende interne Weiterbildung und on-the-job trainings

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Interne Schulungen und Weiterbildungen sind umfassend vorhanden und strategisch in die Unternehmensprozesse integriert. Beispiele: - Entwicklung und Umsetzung eines umfassenden Schulungs- und Weiterbildungsprogramms, das regelmäßig aktualisiert und an die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst wird. - Systematische Identifikation von Schulungsbedarfen und Entwicklungsmöglichkeiten durch regelmäßige Mitarbeitergespräche und Leistungsbewertungen. - Bereitstellung von ausreichenden Ressourcen und Zeit für Schulungen und Weiterbildungen, einschließlich interner und externer Schulungsangebote. - Nutzung digitaler Lernplattformen und E-Learning-Tools, um den Zugang zu Schulungen und Weiterbildungen zu erleichtern. - Implementierung eines Mentoren- oder Coaching-Programms, bei dem erfahrene Mitarbeiter ihre Kollegen bei der beruflichen Weiterentwicklung unterstützen. - Regelmäßige Überprüfung und Bewertung der Wirksamkeit der Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen, um kontinuierliche Verbesserungen sicherzustellen.

11 Schulung & Weiterentwicklung (extern)

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Keine oder nur grundlegende externen Weiterbildungsmöglichkeiten

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Keine oder nur grundlegende externe Schulungen und Weiterbildungen. Mitarbeiter erhalten wenig bis keine Unterstützung bei der Teilnahme an externen Weiterbildungsmaßnahmen. Beispiel: - Keine regelmäßigen Angebote oder Informationen zu externen Schulungen und Weiterbildungen. - Fehlende finanzielle Unterstützung oder Freistellung für externe Weiterbildungsmaßnahmen. - Keine Identifikation von externen Schulungsbedarfen und Entwicklungsmöglichkeiten.

  2. Stufe 2

    Erste externe Weiterbildungsangebote, jedoch ohne klare Prozesse oder Planung.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Externe Weiterbildungsmaßnahmen werden punktuell ermöglicht, jedoch ohne strategische Steuerung oder Budgetplanung. Beispiele: - Teilnahme an externen Seminaren auf individuelle Anfrage, ohne übergreifende Planung. - Keine systematische Erfassung oder Bewertung der externen Maßnahmen. - Finanzielle Unterstützung erfolgt fallweise und ohne klare Kriterien.

  3. Stufe 3

    Regelmäßige externe Weiterbildungsmöglichkeiten und off-the-job trainings

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Regelmäßige externe Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Beispiele: - Gelegentliche Angebote und Informationen zu externen Schulungen und Weiterbildungen, jedoch ohne systematische Planung. - Teilweise finanzielle Unterstützung oder Freistellung für ausgewählte externe Weiterbildungsmaßnahmen. - Teilweise Identifikation von externen Schulungsbedarfen, jedoch ohne umfassende Analyse und Planung.

  4. Stufe 4

    Strukturierte externe Weiterbildungsstrategie mit definierten Budgets und Prozessen.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Externe Weiterbildungsangebote sind weitgehend strukturiert und orientieren sich an Kompetenzbedarfen und Entwicklungszielen. Beispiele: - regelmäßige Kooperation mit externen Bildungsträgern. - Teilweise Integration externer Maßnahmen in individuelle Entwicklungspläne. - Budget und Freistellung werden systematisch geplant und dokumentiert.

  5. Stufe 5

    Strategische und umfassende externe Weiterbildung und off-the-job trainings

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Externe Schulungen und Weiterbildungen werden strategisch geplant und umgesetzt. Beipsiel: - Entwicklung und Umsetzung eines umfassenden Programms für externe Schulungen und Weiterbildungen, das regelmäßig aktualisiert und an die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst wird. - Systematische Identifikation von externen Schulungsbedarfen und Entwicklungsmöglichkeiten durch regelmäßige Mitarbeitergespräche und Leistungsbewertungen. - Bereitstellung von ausreichenden finanziellen Mitteln und Freistellungsmöglichkeiten für die Teilnahme an externen Schulungen und Weiterbildungen. - Zusammenarbeit mit externen Bildungsträgern, Fachverbänden und Weiterbildungseinrichtungen, um hochwertige Schulungsangebote zu gewährleisten. - Nutzung von Förderprogrammen und Zuschüssen für externe Weiterbildungsmaßnahmen. - Regelmäßige Überprüfung und Bewertung der Wirksamkeit der externen Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen, um kontinuierliche Verbesserungen sicherzustellen.

12 Talent Management / Karrierepfade

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Keine oder unstrukturierte Karriereplanung bzw. Talentmanagement

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Keine oder unstrukturiertes Talent Management und Karrierepfadentwicklung. Mitarbeiter erhalten wenig bis keine Unterstützung bei der Identifikation und Entwicklung ihrer Karrierewege. Beispiel: - Keine Identifikation von Talenten und Potenzialträgern innerhalb des Unternehmens. - Fehlende Karrierepfade oder Entwicklungspläne für Mitarbeiter. - Keine regelmäßigen Mitarbeitergespräche zur Besprechung von Karrierewünschen und Entwicklungsmöglichkeiten.

  2. Stufe 2

    Erste Ansätze zur Karriereplanung, jedoch ohne systematische Talentförderung.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Karrierepfade und Talentförderung sind in Ansätzen vorhanden, jedoch nicht systematisch oder unternehmensweit etabliert. Beispiele: - Einzelne Entwicklungsgespräche mit Führungskräften ohne feste Struktur. - Erste Identifikation von Potenzialträger:innen, jedoch ohne klare Fördermaßnahmen. - Keine transparente Kommunikation zu Karrieremöglichkeiten im Unternehmen.

  3. Stufe 3

    Strukturierte Prozesse für Karrierentwicklung & Beförderungen, keine explizite Förderung von Talenten

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Strukturierte Prozesse im Talent Management und der Karrierepfadentwicklung, jedoch ohne explizite Förderung von Talenten. Beispiele: - Gelegentliche Identifikation von Talenten und Potenzialträgern, jedoch ohne systematische Planung. - Entwicklung von grundlegenden Karrierepfaden und Entwicklungsplänen für ausgewählte Mitarbeiter. - Durchführung von gelegentlichen Mitarbeitergesprächen zur Besprechung von Karrierewünschen und Entwicklungsmöglichkeiten, jedoch ohne systematische Struktur.

  4. Stufe 4

    Strukturierte Karrierepfade und Talentmanagement mit regelmäßiger Überprüfung.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Karrierepfade sind weitgehend definiert und Talentförderung erfolgt strukturiert und abgestimmt mit Unternehmenszielen. Beispiele: - Entwicklung individueller Karrierepläne mit regelmäßiger Fortschrittskontrolle. - Nutzung von Potenzialanalysen zur gezielten Förderung. - Teilweise Integration in Nachfolgeplanung und strategische Personalentwicklung.

  5. Stufe 5

    Strategische und umfassende Karriereplanung und Talentmanagment

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Strategisches Talent Management und Karrierepfadentwicklung die umfassend in die Unternehmensprozesse integriert ist. Beispiele: - Systematische Identifikation von Talenten und Potenzialträgern durch regelmäßige Leistungsbewertungen und Potenzialanalysen. - Entwicklung und Umsetzung umfassender Karrierepfade und individueller Entwicklungspläne, die auf die Bedürfnisse und Ziele der Mitarbeiter abgestimmt sind. - Regelmäßige und strukturierte Mitarbeitergespräche zur Besprechung von Karrierewünschen, Entwicklungszielen und Fortschritten. - Bereitstellung von Mentoring- und Coaching-Programmen, um Talente bei ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen. - Nutzung von Talent Management Software, um die Identifikation, Entwicklung und Nachverfolgung von Talenten zu erleichtern. - Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Karrierepfade und Entwicklungspläne, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Unternehmens entsprechen. - Förderung einer Unternehmenskultur, die die berufliche Entwicklung und das Wachstum der Mitarbeiter unterstützt und wertschätzt.

Motivation & Bindung

13 Personalverwaltung (Zeiterfassung & Gehaltsabrechnung)

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Unstrukturierte oder nur grundelegende Zeiterfassung und Gehaltsabrechnung

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Unstrukturierte oder nur grundlegende Zeiterfassung und Gehaltsabrechnung. Die Prozesse sind unkoordiniert und ineffizient. Beispiel: - Manuelle Zeiterfassung durch handschriftliche Stundenzettel oder Excel-Tabellen. - Fehlende oder ungenaue Aufzeichnungen der Arbeitszeiten und Überstunden. - Manuelle und fehleranfällige Gehaltsabrechnung ohne standardisierte Prozesse.

  2. Stufe 2

    Teilweise automatisierte Zeiterfassung und Gehaltsabrechnung, jedoch ohne Integration.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Einzelne Prozesse der Zeiterfassung und Gehaltsabrechnung sind teilautomatisiert, jedoch ohne vollständige Integration oder Fehlerkontrolle. Beispiele: - Nutzung einfacher digitaler Tools zur Zeiterfassung, z. B. Webformulare oder Excel-Vorlagen. - Teilweise automatisierte Gehaltsabrechnung, jedoch mit manuellem Abgleich. - Unregelmäßige Kontrolle der Daten auf Richtigkeit und Vollständigkeit.

  3. Stufe 3

    Teilweise automatisierte Zeiterfassung und Gehaltsabrechnung

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Teilweise automatisierte Zeiterfassung und Gehaltsabrechnung. Beispiel: - Nutzung einfacher digitaler Tools oder Softwarelösungen zur Zeiterfassung, jedoch ohne umfassende Integration. - Teilweise automatisierte Gehaltsabrechnung, jedoch mit begrenzter Funktionalität und ohne vollständige Integration in andere HR-Prozesse. - Regelmäßige, aber nicht systematische Überprüfung und Korrektur der Zeiterfassungs- und Gehaltsabrechnungsdaten.

  4. Stufe 4

    Weitgehend integrierte und automatisierte Prozesse mit regelmäßiger Kontrolle.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Zeiterfassung und Gehaltsabrechnung sind weitgehend automatisiert und in zentrale HR-Systeme eingebunden. Beispiele: - Einsatz integrierter Softwarelösungen mit Echtzeitdaten und Schnittstellen zu anderen Systemen. - Automatisierte Berechnung von Überstunden, Zuschlägen und Abwesenheiten. - Regelmäßige Schulungen zur Nutzung der Systeme und zur Fehlervermeidung.

  5. Stufe 5

    Integrierte und strategische Zeiterfassung und Gehaltsabrechnung

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Integrierte und strategische Zeiterfassung und Gehaltsabrechnung. Beispiel: - Implementierung einer umfassenden und integrierten Softwarelösung für die Zeiterfassung, die Echtzeitdaten und mobile Zugriffsoptionen bietet. - Automatisierte und fehlerfreie Gehaltsabrechnung, die vollständig in die Zeiterfassungs- und HR-Systeme integriert ist. - Regelmäßige Schulungen für Mitarbeiter und Führungskräfte zur Nutzung der Zeiterfassungs- und Gehaltsabrechnungssysteme. - Nutzung von Analysen und Berichten zur Überwachung und Optimierung der Arbeitszeiten, Überstunden und Gehaltsabrechnungen. - Sicherstellung der Einhaltung aller gesetzlichen Anforderungen und Best Practices in Bezug auf Zeiterfassung und Gehaltsabrechnung. - Regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung der Systeme und Prozesse, um kontinuierliche Verbesserungen und Anpassungen an neue Anforderungen zu gewährleisten.

14 New Work: Arbeitszeit

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Traditionelle (unflexible) Arbeitsbedingungen oder erste Anzsätze zeitgemäßer Arbeitszeitmodelle

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Keine Flexibilisierung der Arbeitszeit. Die Arbeitszeitmodelle sind starr und bieten wenig bis keine Flexibilität für die Mitarbeiter. Beispiele: - Feste Arbeitszeiten ohne Möglichkeit zur Anpassung an individuelle Bedürfnisse. - Keine Angebote für flexible Arbeitszeitmodelle wie Gleitzeit, Teilzeit oder Homeoffice. - Fehlende Berücksichtigung der Work-Life-Balance der Mitarbeiter.

  2. Stufe 2

    Erste flexible Arbeitszeitmodelle, jedoch ohne umfassende Integration.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Einzelne flexible Arbeitszeitmodelle sind eingeführt, jedoch ohne umfassende Strategie oder unternehmensweite Anwendung. Beispiele: - Einführung von Gleitzeitregelungen in einzelnen Abteilungen. - Möglichkeit zur Teilzeit oder Homeoffice auf individuelle Anfrage. - Keine systematische Erfassung oder Bewertung der Auswirkungen auf Produktivität und Zufriedenheit.

  3. Stufe 3

    Teilweise flexible Arbeitszeitmodelle

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Teilweise Flexibilisierung der Arbeitszeit umgesetzt. Beispiele: - Einführung von Gleitzeitmodellen, jedoch ohne umfassende Flexibilität. - Teilweise Angebote für flexible Arbeitszeitmodelle wie Teilzeit oder Homeoffice, jedoch ohne systematische Planung und Integration. - Gelegentliche Berücksichtigung der Work-Life-Balance der Mitarbeiter, jedoch ohne umfassende Strategie.

  4. Stufe 4

    Weitgehend etablierte flexible Arbeitszeitmodelle mit klaren Richtlinien.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Flexible Arbeitszeitmodelle sind etabliert und werden strategisch zur Förderung von Work-Life-Balance und Effizienz genutzt. Beispiele: - Breites Angebot an Arbeitszeitmodellen wie Jobsharing, Vertrauensarbeitszeit oder mobile Arbeit. - Integration flexibler Arbeitszeiten in die Personalplanung und Führungskultur. - Regelmäßige Evaluation der Modelle hinsichtlich Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmensziele.

  5. Stufe 5

    Innovative und flexible Arbeitszeitmodelle

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Innovative und flexible Arbeitszeitmodelle. Beispiele: - Entwicklung und Umsetzung umfassender flexibler Arbeitszeitmodelle, die auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestimmt sind, einschließlich Gleitzeit, Teilzeit, Jobsharing und Homeoffice. - Systematische Planung und Integration flexibler Arbeitszeitmodelle in die Unternehmensprozesse, um eine optimale Balance zwischen den betrieblichen Anforderungen und den Bedürfnissen der Mitarbeiter zu gewährleisten. - Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Arbeitszeitmodelle, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Unternehmens und der Mitarbeiter entsprechen. - Förderung einer Unternehmenskultur, die Flexibilität und Work-Life-Balance unterstützt und wertschätzt. - Nutzung digitaler Tools und Plattformen zur Verwaltung und Überwachung der flexiblen Arbeitszeitmodelle. - Regelmäßige Schulungen und Informationsveranstaltungen für Mitarbeiter und Führungskräfte zur Nutzung und Umsetzung der flexiblen Arbeitszeitmodelle.

15 New Work: Arbeitsraum

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Traditionelle (unflexible) Arbeitsbedingungen oder erste Anzsätze zeitgemäßer Arbeitsraummodelle

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Traditionele und unflexible Arbeitsräume. Die Arbeitsumgebung ist starr und bietet wenig bis keine Flexibilität oder Unterstützung für unterschiedliche Arbeitsweisen. Beispiele: - Traditionelle, fest zugewiesene Arbeitsplätze ohne Möglichkeit zur Anpassung an individuelle Bedürfnisse. - Keine speziellen Bereiche für unterschiedliche Arbeitsaktivitäten wie Teamarbeit, konzentriertes Arbeiten oder Pausen. - Fehlende ergonomische Ausstattung und moderne Arbeitsmittel.

  2. Stufe 2

    Erste alternative Arbeitsraumkonzepte, jedoch ohne strategische Umsetzung.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Einzelne Bereiche bieten flexible Arbeitsumgebungen, jedoch ohne ganzheitliches Raumkonzept oder strategische Gestaltung. Beispiele: - Einführung von Shared Desks oder Rückzugszonen in Pilotbereichen. - Teilweise ergonomische Ausstattung, jedoch ohne flächendeckende Umsetzung. - Keine systematische Abstimmung der Raumgestaltung auf unterschiedliche Arbeitsformen.

  3. Stufe 3

    Teilweise flexible / alternative Arbeitsraummodelle

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Teilweise flexible/alternative Arbeitsräume. Beispiele: - Einführung von flexiblen Arbeitsplätzen, jedoch ohne umfassende Planung und Integration. - Teilweise Schaffung von speziellen Bereichen für unterschiedliche Arbeitsaktivitäten, jedoch ohne systematische Gestaltung. - Gelegentliche Berücksichtigung ergonomischer Aspekte und moderner Arbeitsmittel, jedoch ohne umfassende Strategie.

  4. Stufe 4

    Weitgehend flexible und moderne Arbeitsräume, abgestimmt auf unterschiedliche Arbeitsweisen.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Die Arbeitsräume sind flexibel gestaltet und unterstützen unterschiedliche Tätigkeiten und Bedürfnisse. Beispiele: - Kombination aus offenen Teamzonen, ruhigen Einzelarbeitsplätzen und Kreativräumen. - Ergonomische Ausstattung und moderne Technik sind standardisiert verfügbar. - Mitarbeitende werden in die Gestaltung und Weiterentwicklung der Räume einbezogen.

  5. Stufe 5

    Innovative und zeitgemäße Arbeitsraummodelle

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Innovative, zeitgemäße und flexible Arbeitsräume. Beispiel: - Entwicklung und Umsetzung eines umfassenden Konzepts für flexible Arbeitsräume, das auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter und die Anforderungen der Arbeitsprozesse abgestimmt ist. - Schaffung von verschiedenen Arbeitsbereichen, die unterschiedliche Arbeitsaktivitäten unterstützen, wie z.B. offene Teamarbeitsbereiche, ruhige Zonen für konzentriertes Arbeiten, Kreativräume und Pausenbereiche. - Bereitstellung ergonomischer Möbel und moderner Arbeitsmittel, um die Gesundheit und Produktivität der Mitarbeiter zu fördern. - Nutzung von digitalen Tools und Technologien, um die Flexibilität und Effizienz der Arbeitsräume zu erhöhen, z.B. durch mobile Arbeitsplätze, Videokonferenzsysteme und digitale Whiteboards. - Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Arbeitsraumgestaltung, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Unternehmens und der Mitarbeiter entspricht. - Förderung einer Unternehmenskultur, die flexible Arbeitsräume und moderne Arbeitsweisen unterstützt und wertschätzt. - Einbindung der Mitarbeiter in den Gestaltungsprozess der Arbeitsräume, um deren Bedürfnisse und Wünsche zu berücksichtigen.

16 Mitarbeiter:innenbindung: Kommunikation

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Top-down oder unstrukturierte Kommunikation mit geringen Austausch- und Feedbackmöglichkeiten

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    keine systematische Vorgehensweise zur Förderung der Kommunikation und Mitarbeiterbindung. Die Kommunikation ist unkoordiniert und wenig effektiv. BSP: Keine regelmäßigen Team- oder Abteilungsbesprechungen. Fehlende Plattformen oder Kanäle für den Austausch von Informationen und Feedback. Keine klaren Kommunikationsrichtlinien oder -strategien.

  2. Stufe 2

    Erste Austausch- und Feedbackmöglichkeiten, jedoch ohne feste Struktur.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Es bestehen erste Möglichkeiten für Kommunikation und Feedback, jedoch ohne systematische Einbindung in die Unternehmenskultur oder Prozesse. Beispiele: - Gelegentliche Teammeetings oder Abteilungsbesprechungen ohne feste Struktur. - Nutzung einzelner Kommunikationskanäle wie E-Mail oder Aushänge. - Erste Feedbackformate (z. B. Jahresgespräche), jedoch ohne regelmäßige Auswertung oder Nachverfolgung.

  3. Stufe 3

    Etablierte Austauschmöglichkeiten und Feedback ohne Integration

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Etablierte Austauschmöglichkeiten und Feedback, jedoch ohne systematische Integration. Beispiele: - Durchführung von gelegentlichen Team- oder Abteilungsbesprechungen, jedoch ohne systematische Planung. - Nutzung einzelner Kommunikationskanäle wie E-Mail oder Aushänge, jedoch ohne umfassende Strategie. - Teilweise Implementierung von Feedbackmechanismen, jedoch ohne regelmäßige Struktur.

  4. Stufe 4

    Regelmäßige und strukturierte Kommunikations- und Feedbackprozesse.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Kommunikation und Feedback sind weitgehend etabliert und in die Organisation integriert, mit klaren Abläufen und digitalen Unterstützungsstrukturen. Beispiele: - Regelmäßige und strukturierte Austauschformate wie Jour Fixes oder digitale Teamräume. - Implementierung von Feedbacksystemen (z. B. Umfragen, Feedbackboxen) mit Auswertung. - Nutzung von Intranet oder Kommunikationsplattformen zur transparenten Informationsverteilung.

  5. Stufe 5

    Etablierte und strategisch integrierte Austausch und Feedbackmöglichkeiten

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Etablierte und strategisch integrierte Austauschmöglichkeiten und Feedback. Beispiele: - Regelmäßige und strukturierte Team- und Abteilungsbesprechungen, die den Austausch von Informationen und Feedback fördern. - Entwicklung und Umsetzung einer umfassenden Kommunikationsstrategie, die verschiedene Kanäle wie E-Mail, Intranet, soziale Medien und persönliche Meetings umfasst. - Implementierung von regelmäßigen Feedbackmechanismen, wie z.B. Mitarbeiterbefragungen, Feedbackgespräche und anonyme Feedbackboxen. - Nutzung digitaler Tools und Plattformen, um die Kommunikation und den Informationsaustausch zu erleichtern und zu verbessern. - Förderung einer offenen und transparenten Kommunikationskultur, in der Mitarbeiter ermutigt werden, ihre Meinungen und Ideen zu teilen. - Regelmäßige Schulungen und Workshops zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten von Mitarbeitern und Führungskräften. - Einbindung der Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse und strategische Planungen, um deren Engagement und Bindung zu erhöhen.

17 Gesundheit & Sicherheit

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Grundlegende Einhaltung gesetzlicher Vorgaben

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Grundlegende Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zuGesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Die Maßnahmen sind unkoordiniert und wenig effektiv. Beispiele: - Keine regelmäßigen Sicherheitsunterweisungen oder Schulungen für Mitarbeiter. - Fehlende oder unzureichende Sicherheitsausrüstung und Schutzmaßnahmen. - Keine systematische Erfassung und Analyse von Arbeitsunfällen und Gesundheitsrisiken.

  2. Stufe 2

    Erste systematische Maßnahmen zur Arbeitssicherheit, jedoch ohne strategische Planung.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen gehen über gesetzliche Mindeststandards hinaus, sind aber noch nicht strategisch geplant oder digital unterstützt. Beispiele: - Durchführung von Sicherheitsunterweisungen in unregelmäßigen Abständen. - Bereitstellung von Schutzmitteln, jedoch ohne regelmäßige Kontrolle oder Schulung. - Erste Erfassung von Arbeitsunfällen, jedoch ohne systematische Analyse.

  3. Stufe 3

    Systematische Arbeitsgesundheit und Arbeitssicherheit

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Systematische Förderung von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, jedoch ohne strategische Integration. Beispiele: - Durchführung von gelegentlichen Sicherheitsunterweisungen und Schulungen, jedoch ohne systematische Planung. - Teilweise Bereitstellung von Sicherheitsausrüstung und Schutzmaßnahmen, jedoch ohne umfassende Strategie. - Teilweise Erfassung und Analyse von Arbeitsunfällen und Gesundheitsrisiken, jedoch ohne regelmäßige Struktur.

  4. Stufe 4

    Strukturierte und regelmäßig überprüfte Gesundheits- und Sicherheitsprogramme.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Gesundheit und Sicherheit sind weitgehend in die Organisation integriert und werden regelmäßig überprüft und weiterentwickelt. Beispiele: - Regelmäßige Schulungen und Unterweisungen mit dokumentierter Teilnahme. - Nutzung digitaler Tools zur Erfassung und Auswertung von Gesundheitsdaten und Risiken. - Implementierung von Präventionsprogrammen (z. B. Ergonomie, Stressmanagement).

  5. Stufe 5

    Strategisch integrierte und digitalisierte Arbeitsgesundheit und Arbeitssicherheit

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Strategisch integrierte und digitalisierte Maßnahmen zur Förderung von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Beispiele: - Entwicklung und Umsetzung eines umfassenden Gesundheits- und Sicherheitsprogramms, das regelmäßig aktualisiert und an die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst wird. - Regelmäßige und strukturierte Sicherheitsunterweisungen und Schulungen für alle Mitarbeiter, um das Bewusstsein für Gesundheits- und Sicherheitsrisiken zu erhöhen. - Bereitstellung und regelmäßige Überprüfung von Sicherheitsausrüstung und Schutzmaßnahmen, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen Anforderungen entsprechen. - Systematische Erfassung und Analyse von Arbeitsunfällen und Gesundheitsrisiken, um kontinuierliche Verbesserungen und Präventionsmaßnahmen zu gewährleisten. - Implementierung von Gesundheitsförderungsprogrammen, wie z.B. ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, Gesundheitschecks und Fitnessangebote. - Förderung einer Unternehmenskultur, die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz unterstützt und wertschätzt. - Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Unternehmens und der Mitarbeiter entsprechen.

18 Mitarbeiter:innen Benefits

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Einhaltung der kollektiv-/ tarifvertraglichen Vorgaben

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Einhaltung der kollektiv-/tarifvertraglichen Vorgaben zur Bereitstellung von Mitarbeiterbenefits. Die Angebote sind wenn dann unkoordiniert und wenig attraktiv. Beispiele: - Keine oder nur sehr begrenzte Angebote von Mitarbeiterbenefits. - Fehlende Kommunikation über vorhandene Benefits und deren Nutzungsmöglichkeiten. - Keine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Benefits an die Bedürfnisse der Mitarbeiter.

  2. Stufe 2

    Erste systematische Benefits, jedoch ohne Individualisierung oder Weiterentwicklung.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Einige Benefits werden regelmäßig angeboten, jedoch ohne strategische Weiterentwicklung oder Berücksichtigung individueller Bedürfnisse. Beispiele: - Bereitstellung von Standard-Benefits wie Essenszuschüssen oder Öffi-Tickets. - Kommunikation über Benefits erfolgt punktuell, z. B. bei Vertragsabschluss. - Keine regelmäßige Überprüfung oder Anpassung der Angebote.

  3. Stufe 3

    Einige Benefits für Mitarbeitende werden systematisch angeboten; geringe Berücksichtigung von individuellen Bedürfnissen der Mitarbeitenden

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Systematische Bereitstellung von Mitarbeiterbenefits, jedoch ohne Berücksichtigung individueller Bedürfnisse. Beispiele: - Benefits ohne Alternativen und umfassende Strategie wie z.B. Essenszuschüsse für MA die nur vormittagsarbeiten, Öffi-Ticket aber keine Parkplatzangebote - Teilweise Kommunikation über vorhandene Benefits, jedoch ohne systematische Planung. - Überprüfung und Anpassung der Benefits wird nur gelegentlich und auf Zuruf gemacht

  4. Stufe 4

    Strategisch geplante Benefits mit regelmäßiger Anpassung an Mitarbeitendenbedürfnisse.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Benefits sind strategisch geplant, regelmäßig kommuniziert und orientieren sich an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden. Beispiele: - Entwicklung eines Benefit-Portfolios mit Wahlmöglichkeiten für unterschiedliche Lebenssituationen. - Regelmäßige Kommunikation über Benefits via Intranet, Infoveranstaltungen oder Handbücher. - Nutzung von Feedback zur Weiterentwicklung und Individualisierung der Angebote.

  5. Stufe 5

    Strategische und systematische Vorgehensweise bei der Entwicklung und Kommunikation von Benefits inkl. Weiterentwicklung und Anpassaung; Berücksichtigung individueller Bedürfnisse

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Stragegisches und systematisches Angebot an Mitarbeiterbenefits inklusive umfassender Kommunikation, Weiterentwicklungs- und Individualisierungsmöglichkeiten. Beispiele: - Entwicklung und Umsetzung eines umfassenden Benefits-Programms, das regelmäßig aktualisiert und an die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst wird. - Bereitstellung einer Vielzahl von Benefits, wie z.B. betriebliche Altersvorsorge, Gesundheits- und Wellnessprogramme, flexible Arbeitszeitmodelle, Essenszuschüsse, Mitarbeiterrabatte, Weiterbildungsangebote und Freizeitaktivitäten. - Systematische und regelmäßige Kommunikation über vorhandene Benefits und deren Nutzungsmöglichkeiten, z.B. durch Mitarbeiterhandbücher, Intranet oder Informationsveranstaltungen. - Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Benefits, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen der Mitarbeiter entsprechen. - Einbindung der Mitarbeiter in die Entwicklung und Auswahl von Benefits, um deren Wünsche und Bedürfnisse zu berücksichtigen. - Nutzung von Feedbackmechanismen, wie z.B. Mitarbeiterbefragungen, um die Zufriedenheit mit den angebotenen Benefits zu messen und kontinuierliche Verbesserungen sicherzustellen. - Förderung einer Unternehmenskultur, die die Wertschätzung und Unterstützung der Mitarbeiter durch attraktive Benefits betont.

Personalfreisetzung

19 Austrittsmanagement: Off-Boarding Prozess

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Kein Austrittsmanagement vorhanden

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Keine systematische Vorgehensweise für den Off-Boarding Prozess. Der Austritt von Mitarbeitern wird unkoordiniert und ohne strukturierte Maßnahmen durchgeführt. Beispiele: - Keine formellen Austrittsgespräche oder Feedbackrunden. - Fehlende Dokumentation und Übergabe von Aufgaben und Projekten. - Keine Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung oder Nachbereitung des Austritts.

  2. Stufe 2

    Erste strukturierte Offboarding-Maßnahmen, jedoch ohne vollständige Prozessintegration.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Der Austritt von Mitarbeitenden wird teilweise begleitet, jedoch ohne konsistente Abläufe oder systematische Nachbereitung. Beispiele: - Durchführung einzelner Austrittsgespräche, jedoch ohne feste Struktur oder Dokumentation. - Übergabe von Aufgaben erfolgt informell und ohne klaren Prozess. - Keine gezielte Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung.

  3. Stufe 3

    Teilweise systematisches Austrittsmanagement

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Teilweise systematisches Austrittsmanagement. Beispiele: - Durchführung von Austrittsgesprächen, jedoch ohne systematische Planung und Nachbereitung. - Teilweise Dokumentation und Übergabe von Aufgaben und Projekten, jedoch ohne umfassende Struktur. - Gelegentliche Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung, jedoch ohne regelmäßige Angebote.

  4. Stufe 4

    Strukturierter Offboarding-Prozess mit klaren Abläufen und Übergaben.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Der Austritt wird strukturiert begleitet, mit definierten Maßnahmen zur Übergabe und Reflexion. Beispiele: - Standardisierte Austrittsgespräche mit dokumentierten Erkenntnissen. - Geplante Übergabeprozesse für Aufgaben und Projekte. - Bereitstellung von Informationen und Angeboten zur beruflichen Weiterentwicklung.

  5. Stufe 5

    Integriertes und vollumfängliches Austrittsmanagement

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Vollumfängliches Austrittsmanagement, dass vollständig in die Unternehmensprozesse integriert ist. Beispiele: - Entwicklung und Umsetzung eines umfassenden Off-Boarding Programms, das regelmäßig aktualisiert und an die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst wird. - Systematische Durchführung von Austrittsgesprächen, um Feedback zu sammeln und Verbesserungspotenziale zu identifizieren. - Detaillierte Dokumentation und strukturierte Übergabe von Aufgaben und Projekten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. - Bereitstellung von Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung, z.B. durch Karriereberatung, Empfehlungsschreiben und Netzwerkveranstaltungen. - Nutzung digitaler Tools und Plattformen, um den Off-Boarding Prozess zu erleichtern und zu dokumentieren. - Regelmäßige Überprüfung und Anpassung des Off-Boarding Prozesses, um sicherzustellen, dass er den aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Unternehmens und der Mitarbeiter entspricht. - Förderung einer positiven Unternehmenskultur, die den respektvollen und wertschätzenden Umgang mit austretenden Mitarbeitern betont. Einbindung der Mitarbeiter in den Off-Boarding Prozess, um deren Wünsche und Bedürfnisse zu berücksichtigen und eine positive Trennung zu ermöglichen.

20 Austrittsmanagement: Nachbetreuung

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Kein oder loser Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitenden

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Keine systematische Vorgehensweise zur Nachbetreuung von Mitarbeitern nach ihrem Austritt. Es gibt keine Maßnahmen, um den Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitern aufrechtzuerhalten oder sie zu unterstützen. Beispiele: - Keine Kontaktaufnahme oder Kommunikation mit ehemaligen Mitarbeitern nach ihrem Austritt. - Fehlende Angebote zur Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung oder persönlichen Anliegen. - Keine systematische Erfassung und Nutzung von Feedback ehemaliger Mitarbeiter.

  2. Stufe 2

    Erste Kontaktpflege zu ehemaligen Mitarbeitenden, jedoch ohne feste Strategie.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Der Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitenden wird punktuell gepflegt, jedoch ohne systematische Erfassung oder strategische Nutzung. Beispiele: - Gelegentliche Einladungen zu Veranstaltungen oder informelle Kontaktaufnahme. - Einzelne Rückmeldungen ehemaliger Mitarbeitender werden berücksichtigt. - Keine strukturierte Datenbasis oder Kommunikationsstrategie.

  3. Stufe 3

    Systematisch erfasster Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitenden

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Nachbetreuung von ehemaligen Mitarbeitenden, deren Kontakt zwar systematisch erfasst ist, jedoch im Prozess noch nicht vollständig integriert. Beispiele: - Gelegentliche Kontaktaufnahme mit ehemaligen Mitarbeitern, jedoch ohne systematische Planung. - Teilweise Angebote zur Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung, jedoch ohne umfassende Strategie. - Gelegentliche Erfassung und Nutzung von Feedback ehemaliger Mitarbeiter, jedoch ohne regelmäßige Struktur.

  4. Stufe 4

    Strukturierte Nachbetreuung mit regelmäßiger Kommunikation und Netzwerkpflege.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Der Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitenden ist organisiert und wird aktiv zur Netzwerkpflege und Wissensbindung genutzt. - Aufbau eines Alumni-Netzwerks mit regelmäßiger Kommunikation. - Nutzung digitaler Plattformen zur Kontaktpflege und Informationsaustausch. - Systematische Erfassung von Feedback zur Verbesserung interner Prozesse.

  5. Stufe 5

    Systematischer und strategischer Prozess für Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitenden

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Nachbetreuung von Mitarbeitern nach ihrem Austritt wird systematisch erfasst und ist vollständig in die Unternehmensprozesse integriert. Beispiele: - Entwicklung und Umsetzung eines umfassenden Nachbetreuungsprogramms, das regelmäßig aktualisiert und an die Bedürfnisse der ehemaligen Mitarbeiter angepasst wird. - Systematische und regelmäßige Kontaktaufnahme mit ehemaligen Mitarbeitern, z.B. durch E-Mails, Telefonate oder persönliche Treffen. - Bereitstellung von Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung, z.B. durch Karriereberatung, Empfehlungsschreiben und Netzwerkveranstaltungen. - Nutzung digitaler Tools und Plattformen, um den Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitern aufrechtzuerhalten und zu pflegen, z.B. durch Alumni-Netzwerke oder soziale Medien. - Regelmäßige Erfassung und Nutzung von Feedback ehemaliger Mitarbeiter, um kontinuierliche Verbesserungen im Unternehmen zu ermöglichen. - Förderung einer positiven Unternehmenskultur, die den respektvollen und wertschätzenden Umgang mit ehemaligen Mitarbeitern betont. - Einbindung ehemaliger Mitarbeiter in Unternehmensveranstaltungen oder -projekte, um deren Wissen und Erfahrung weiterhin zu nutzen. Regelmäßige Überprüfung und Anpassung des Nachbetreuungsprogramms, um sicherzustellen, dass es den aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Unternehmens und der ehemaligen Mitarbeiter entspricht.

21 Austrittsmanagement: Re-Integration

Reifegrade von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vollständig etabliert):

  1. Stufe 1

    Keine Reintegrationsmaßnahmen für ehemalige Mitarbeitende

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Keine systematische Vorgehensweise zur Re-Integration von ehemaligen Mitarbeitern, die ins Unternehmen zurückkehren. Es gibt keine Maßnahmen, um den Wiedereinstieg zu erleichtern oder zu unterstützen. Beispiele: - Keine speziellen Programme oder Pläne für die Re-Integration von zurückkehrenden Mitarbeitern. - Fehlende Kommunikation und Vorbereitung vor der Rückkehr des Mitarbeiters. - Keine Unterstützung durch Vorgesetzte oder Kollegen bei der Wiedereingliederung in die Arbeitsprozesse und -abläufe.

  2. Stufe 2

    Erste Maßnahmen zur Wiedereingliederung, jedoch ohne klaren Ablauf.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Zurückkehrende Mitarbeitende erhalten punktuelle Unterstützung, jedoch ohne abgestimmten Wiedereingliederungsprozess. Beispiele: - Einzelne Gespräche zur Orientierung, jedoch ohne strukturierte Planung. - Mündliche Weitergabe von Informationen zu geänderten Prozessen. - Keine gezielte Schulung oder Begleitung durch Kolleg:innen.

  3. Stufe 3

    Maßnahmenpakte für Reintegration ehemaliger Mitarbeitender

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Maßnahmenpaket zur Re-Integration von zurückkehrenden Mitarbeitern, jedoch noch nicht vollständig integriert und systematisiert. Beispiele: - Erstellung von grundlegenden Wiedereingliederungsplänen für zurückkehrende Mitarbeiter. - Teilweise Kommunikation mit dem Mitarbeiter vor der Rückkehr, um den Wiedereinstieg zu erleichtern. - Gelegentliche Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen bei der Wiedereingliederung in die Arbeitsprozesse und -abläufe.

  4. Stufe 4

    Strukturierte Wiedereingliederung mit definierten Prozessen und Begleitung.

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Die Re-Integration erfolgt geplant und wird durch gezielte Maßnahmen zur fachlichen und sozialen Eingliederung unterstützt. Beispiele: - Erstellung individueller Wiedereingliederungspläne mit definierten Stationen. - Auffrischungsschulungen zu neuen Tools und Prozessen. - Begleitung durch Mentor:innen oder Führungskräfte zur sozialen Integration.

  5. Stufe 5

    Vollumfänglicher Maßnahmenprozess zur Reintegration ehemaliger Mitarbeitender

    Ausführliche Beschreibung mit Beispielen

    Re-Integration von zurückkehrenden Mitarbeitern ist als vollumfänglicher Prozess implementiert. Beispiele: - Entwicklung und Umsetzung umfassender Wiedereingliederungspläne, die individuell auf die Bedürfnisse des zurückkehrenden Mitarbeiters abgestimmt sind. - Regelmäßige und strukturierte Kommunikation mit dem Mitarbeiter vor der Rückkehr, um den Wiedereinstieg zu erleichtern und eventuelle Bedenken zu klären. - Bereitstellung von Schulungen und Auffrischungskursen, um den Mitarbeiter auf den neuesten Stand der Arbeitsprozesse und -abläufe zu bringen. - Implementierung eines Mentoren- oder Buddy-Programms, bei dem erfahrene Mitarbeiter den zurückkehrenden Kollegen bei der Wiedereingliederung unterstützen. - Regelmäßige Feedbackgespräche mit Vorgesetzten und Kollegen, um den Fortschritt der Wiedereingliederung zu überwachen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. - Nutzung digitaler Tools und Plattformen, um den Wiedereinstieg zu erleichtern und den Zugang zu relevanten Informationen und Schulungsmaterialien zu ermöglichen. - Förderung einer Unternehmenskultur, die die Rückkehr von ehemaligen Mitarbeitern unterstützt und wertschätzt. Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Wiedereingliederungspläne, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Unternehmens und der zurückkehrenden Mitarbeiter entsprechen.

Abschlussfragen

Die letzten drei Fragen entscheiden darüber, welche Maßnahmen überhaupt vorgeschlagen werden dürfen.

  1. 22 Wo sehen Sie Potenzial zur Verbesserung in den nächsten Jahren?
  2. 23 Was sehen Sie als Ihre größten Stärken als Arbeitgeber? Was sehen Ihre Mitarbeiter:innen als Ihre größter Stärke als Arbeitgeber? Wie attraktiv schätze ich mich im Bezug auf meine Mitarbeitenden ein? Was war der Grund warum sie sich für mich als Arbeitgeber entschieden haben?
  3. 24 Wie würden Sie die Kultur / das Arbeitsklima in Ihrer Organisation beschreiben?
  4. 25 Wie attraktiv werden meine Produkte / meine Dienstleistung von potentiellen und bestehenden Mitarbeiter:innen wahrgenommen?
  5. 26 Sind meine Mitarbeiter:innen Markenbotschafter:innen?
  6. 27 Wie relevant ist das Thema Personalbedarf in den nächsten 3 / 5 / 10 Jahren?
  7. 28 Welche Maßnahmen zur Verbesserung in den abgefragten Punkten haben Sie bereits durchgeführt?
  8. 29 Wo brauchen Sie Bezug nehmend auf das Thema Arbeitgeberattraktivität konkret Unterstützung? Und wer könnte hier unterstützen?
  9. 30 In welchem Land ist Ihr Unternehmen tätig?

    Auswahl aus: Österreich · Deutschland

  10. 31 In welcher Branche ist Ihr Unternehmen tätig?

    Auswahl aus: Soziales und Gesundheit · Handel · Tourismus und Freizeitwirtschaft · Industrie · Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungssektor · Agrarwirtschaft, Energie, Transport und Verkehr · Verwaltung und Bildungseinrichtungen · Sonstiges

  11. 32 Welche Maßnahmen wollen Sie angezeigt bekommen?

    Auswahl aus: kostenlos · kostenpflichtig